Jugendheim Aspenklause

Das selbstversorger Jugendheim "Aspenklause" kann von Jugendgruppen gemietet werden, in der Regel bis zu einem Alter von 25 Jahren. Jede Gruppe braucht eine/n verantwortlichen Leiter.

 

Aspenklause erstrahlt im neuen Glanz . Denn im Innern des beliebten Freizeitheims wurde seit dem Baubeginn Ende 2016 allerhand bewegt. Dadurch konnten 4 Betten zusätzlich gewonnen werden. Der Zweite Vorsitzende des katholischen Kirchengemeinderats Wolfgang Hauser, Manfred Krauß und Bauleiter Dietmar Frey erläuterten die umgesetzten Sanierungsmaßnahmen, in die sich sehen lassen können, und die das Freizeitheim für Besuchergruppen noch attraktiver machen sollen. Vor allem energetische Maßnahmen wurden in den vergangenen Monaten durchgeführt. So sorgen neue Fenster für Wärmedämmung und zugfreie Räume. Die alte Ölheizung wurde ausgebaut, eine neue Gastherme bringt neben wohliger Wärme auch Platzersparnis, da man die Öltanks entsorgt und durch einen Erdgastank im Außenbereich ersetzt hat. In dem dadurch gewonnenen Raum wurden neue Toiletten und Duschen für die weiblichen Gäste untergebracht. Die gesamten Sanitärräume wurden grundlegend saniert und funktionell gestaltet. Auch die Holztreppe ins Obergeschoss erfuhr eine Sanierung und sieht nun aus wie neu. Schmuck ist es geworden im Innenbereich der Aspenklause, sodass man fast die viele Arbeit vergessen könnte, die dahinter steckt. Eigenkapital der Kirchengemeinde, ein Zuschuss der Diözese Rottenburg sowie zahlreiche Spender –¬ darunter die Biesenberger-Stiftung – haben diese Baumaßnahme in Höhe von 120 000 Euro möglich gemacht. Handwerker aus Oberndorf und der näheren Umgebung wurden mit den einzelnen Gewerken beauftragt. Nicht vergessen darf man allerdings die Eigenleistungen der Rentnergruppe der Kolpingfamilie. Die hält nicht nur seit 17 Jahren Haus und Grundstück in Ordnung, sondern hat auch bei den jetzigen Baumaßnahmen 700 Arbeitsstunden geleistet. Dabei dürfe nicht unerwähnt bleiben, so Wolfgang Hauser, dass mehr als 50 Prozent dieser Stunden von Manfred Krauß und Norbert Fluhr geleistet worden seien. Für das neu renovierte Freizeitheim, das über 26 Betten verfügt, hätten sich bereits wieder die ersten Gruppen angemeldet, konnte Hauser berichten. Das renovierte Jugendheim ist ein richtiges Schmuckstück geworden, das nur noch auf neues Leben wartet.

Kontakt/ Reservierung:
Kath. Pfarramt Oberndorf am Neckar
Hafenmarkt 2  78727 Oberndorf
Tel: 07423 / 87580  Fax: 07423 / 875825
Mail: stmichael.oberndorf@drs.d

 

Hausordnung

 

 

 

Einige Daten:

Schlafplätze im Obergeschoss: 1    großer Schlafsaal 16- Betten, 6-Bett- Zimmer. 4 Bett Zimmer. Möglichkeit für zusätzliches Notlager mit Luftmatratzen/ Isomatte und Schlafsäcken, Aufenthaltsraum im Erdgeschoss. Küche ist vorhanden.

 

großer Schlafsaal

 

Neue Duschen und WC der Männer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Duschen und WC der Frauen

Fußballplatz direkt neben der Aspenklause

Grill-/ Feuerstelle (ohne Rost)

Volleyballfeld, Tischtennis (jew. ohne Netz), Spielplatz

Das Gelände neben der Klause eignet sich auch zum Zelten.

Die Anlage befindet sich am Waldrand, etwas abgelegen ca 300 m vom Stadtteil Lindenhof entfernt.

Gute Einkaufsmöglichkeiten im nahegelegenen Industriegebiet

Tip: Freibadbesuch in Oberndorf (2 große Becken, Duschen frei, große Liegewiese, Beachvolleyballfeld), Minigolf, Heimat & Waffenmuseum, hist. Augustiner Klosterkirche( siehe auch unter Stadt Oberndorf )

 

Geschichte der Aspenklause in Oberndorf a.N. um 1958

 

 

Der Wunsch einer Gruppe des katholischen Jugend- und Gesellenvereins (1933 in Kolpingsfamilie umbenannt) der Pfarrei Sankt Michael war es, eine eigene Hütte zu bauen. Der Platz im Aspen wurde ausgewählt und unter sachkundiger Anleitung einiger Oberndorfer Handwerksmeister konnte mit dem Bau begonnen werden.

 

Am 30. August 1930 wurde der Stadt Oberndorf die Fertigstellung des Gebäudes gemeldet. Da nahezu alle Arbeiten ehrenamtlich erbracht wurden, entstanden nur einige Materialkosten. Die Abrechnung des Blockhauses belief sich auf 1400 Reichsmark.

 

1935 wurde die Nutzung des Gebäudes von den NS-Machthabern entzogen, was einer Enteignung gleichkam. Die Stadt kaufte die Klause für 930 Reichsmark der Kolpingsfamilie ab. Der Preis deckte also nicht einmal die aufgewendeten Materialkosten.

 

Nach dem Krieg, 1949, konnte die katholische Kirchengemeinde die Aspenklause wieder übernehmen und auch nutzen. Am 7.12.1969 ist sie wegen eines überhitzten Kachelofens abgebrannt. Ihr Bild sei den „Nachfahren“ der Erbauer gewidmet.

1973 wurde der Neubau mit einem großen Fest gefeiert.

 

Die Kolpingsfamilie Oberndorf hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Außenanlagen und Gebäude der Aspenklause zu pflegen und instand zu halten. Darum trifft sich jeden Mittwoch eine Gruppe von Männern, um die notwendigen Arbeiten wie Rasenmähen oder Reparaturen am Gebäude durchzuführen. Dadurch macht die Anlage einen sehr gepflegten Eindruck. Die Außenanlage verfügt über einen Fußballplatz, ein Volleyballfeld, einen Grillplatz und einen Spielplatz. Auch für Gruppen mit Zelten ist Platz vorhanden. Das Gebäude verfügt über eine Ölheizung und Warmwasserduschen und ist somit auch im Winter nutzbar. Im Obergeschoß sind drei getrennte Schlafräume mit insgesamt 26 Betten. Im Erdgeschoß befindet sich Küche, Aufenthaltsraum und Waschräume.

Die Hausordnung kann man im Download-Bereich einsehen.

Die Aspenklause befindet sich schön gelegen auf der westlichen Hochebene bei der Stadt Oberndorf am Ortsrand des Stadtteils Lindenhof.

 

 

 

Kolpingsfamilie Oberndorf e.V. | vorstand@kolpingsfamilie-oberndorf.de